Name:
Hector
Geboren:
April 2009
Geschlecht:
männlich, kastriert
Rasse:
Boxer
Farbe:
hirschrot mit abzeichen
Gewicht:
32 kg
Schulterhöhe:
62 cm
Standort:
Manderow
(Mecklenburg-Vorpommern)
Telefon:
(Storz)
038428/61356
0160/2214519
0163/8080975
(Körner-Walkenhorst)
0421/8398897
0151/50484691

Hallo Leute,
ich bin Hector, allerdings überlegt man sich hier gerade, ob man mich in Victor umbenennen sollte. Victor deshalb, weil Hector eine gewisse Gefährlichkeit impliziert, die mich nicht mehr ausmacht, und Victor einen Hinweis darauf geben soll, dass ich mein "Vorleben" und mein schlechtes Benehmen besiegt habe.
Ich bin im September auf den Wellenreiterhof zu Silke gekommen, weil meine Leute mit mir nicht mehr zurecht kamen. Zuhause war ich der Chef im Ring, meine Besitzer, auch unsere 9,5 jährige Hündin, habe ich locker in den Sack gesteckt. Mehrere Hundetrainer habe ich verschlissen, aber keiner konnte mir so recht was sagen. Deshalb haben mich meine Halter zu Silke gebracht. Mann was haben wir uns auf Anhieb gezofft. Ich habe sie angeknurrt, mein Herrchen war noch hinten an der Leine, und die hat sofort angegriffen. Das hat mich etwas überrascht, aber dann sollte sie mich richtig kennenlernen. Mit mir konnte man das schließlich nicht machen.
Was soll ich Euch sagen? Sie ist dickköpfiger als ich. Nach einer halben Stunde hatte sie immer noch das letzte Wort, mir war richtig unwohl, und als "Friedenspfeife" hat sie mir Leckerchen angeboten, die ich ihr dann auch aus der Hand nahm. Für diesen Tag... Dann bezog ich mein neues Quartier, und dann brach alles um mich herum zusammen. Habt Ihr schon einmal gespürt wie es sich anfühlt, wenn man vom König zum Bettler wird? So fühlte ich mich. Meine ganze Sicherheit war weg. Da hatte ich über ein Jahr daran gearbeitet, meine Chefposition zu festigen, und dann, auf einen Schlag, alles vorbei. Ich war so verunsichert, dass es 1 Woche dauerte, bis Silke mich das erste Mal vorsichtig streicheln durfte. OK, ich war ja auch in Trauer. Schließlich hatte ich meine Leute schon gern, und meine Position auch, und alles verloren.
Nur weil Silke mich streichelte, hieß das nicht, dass dies jeder durfte. Alle anderen die ich traf wurden nach wie vor angeknurrt. Die Freundschaft zu den Menschen die regelmäßig hier am Hof sind, wuchs dann aber doch rasch, und nach vier Wochen wurde ich kastriert. Und seither ausgelacht... Als ich nämlich aus der Narkose aufgewacht war, war ich so erleichtert, alles was ich bis dahin kennengelernt hatte wieder zu finden, dass ich seither einer der freundlichsten und verschmustesten Hunde bin, die hier wohnen. Aus dem Nichts heraus hatte sich mein Verhalten total verändert. Silke hat sogar schon einmal ausprobiert, ob ich ihren Sonntagsmorgens-Frühstücksbesuch fresse. Habe ich natürlich nicht getan. Sie braucht ihre Probanden schließlich noch länger. Ich bin bei jedem auf den Schoss gestiegen, habe mich höflich vorgestellt, und gefragt, ob ich mich um die Reste des Frühstücks kümmern soll.
Ich kann inzwischen ein "Nein" akzeptieren, das war anfangs mein großes Problem. Bei "Nein" bin ich direkt dagegen gegangen, inzwischen habe ich die Grenze, die es bedeutet wenn man es hört, akzeptiert, und sorge lieber für gute Laune. Ich bin also inzwischen ein klassischer Boxer, mit allen Temperament und der Spielfreude, wie es sich gehört. Ich kuschele gerne, und wenn ich eine Hündin um mich bekomme, bin ich ausgesprochen gentlemanlike...
Silke sagt, zusammen mit Puma sitzen die zwei schönsten Boxer hier. Er ist dunkel gestromt, ich bin hirschrot mit Abzeichen, und einem wunderschön gefalteten Gesicht. Da ich mit meinen kugelrunden Augen suuuper betteln kann, muss man mir schon etwas entgegen zu setzen haben... Also Leute, wenn ich Euer Interesse geweckt habe, bitte meldet Euch schnell. Ich möchte doch recht bald schnell wieder mit euch Menschen ganz eng zusammen wohnen.
Liebe Grüsse von Hector, dem Victor