NoBo's ecke 2007
 

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12.02.2007:

Hallo Ihr lieben Tierfreunde!

Lange habt' Ihr nichts von mir, dem NoBo, gehört - das liegt daran, dass ich einfach zu viel zu tun habe! Ich sollte mir auch meinen eigenen NoBo zulegen, der mir hilft, meine Aufgaben zu bewältigen!

Und - wie beim letzten mal - möchte ich mich mal wieder bei all' den lieben Menschen, die unsere Tierschutzarbeit und unseren Verein mit Geldspenden unterstützt haben, ganz herzlich bedanken! Ihr habt vielen in Not geratenen Boxern geholfen, ohne Eure Großzügigkeit wäre unsere Arbeit erfolglos geblieben.

Zu unserem Leidwesen können wir uns bei 28 Spendern nicht direkt bedanken und diesen auch keine Spendenbescheinigungen schicken, einfach weil wir die genaue Adresse dieser Spender nicht kennen und auch nicht herausfinden können.

Bitte, freundliche 28 Spender, schickt mir eine E-Mail an nobo@notboxer.de mit Eurem Namen und Eurer genauen Adresse, damit wir uns bei Euch persönlich bedanken bzw. eine Spendenbescheinigung schicken können.

Herzlichen Dank und herzliche Grüße von

Eurem NoBo

   
22.05.2006:
Hallo Ihr lieben Menschen da draußen!
Hier ist nach langer Zeit wieder einmal Euer NoBo. Heute wende ich mich vor allem an alle, die für unsere Notboxer Geld gespendet haben. Ohne Euch würde gar nichts gehen, denn die Beiträge von zur Zeit gerade einmal 25 Mitgliedern und die Gebühren für vermittelte Boxer decken unsere Kosten - vornehm ausgedrückt - nur unzureichend.

Also: ein ganz großes Danke an Euch alle!

Ihr könnt sicher sein, dass alle Eure Spenden ausschließlich in die direkte Betreuung unserer Notboxer fließen, denn einige Mitglieder unseres Vereins übernehmen zusätzlich zu ihren Mitgliedsbeiträgen sämtliche Verwaltungskosten, die damit unseren Verein nicht belasten.

Inzwischen haben wir alle Spendenbescheinigungen an die Spender geschickt, die uns im 1. Quartal 2006 Geld geschickt haben und deren Anschrift wir kennen beziehungsweise herausfinden konnten. Aber das sind leider nicht alle, denn in den Kontoauszügen unseres Vereins sind immer nur die Namen der Spender erwähnt, aber niemals die Anschrift.

Wir möchten aber jedem von Euch eine Spendenbescheinigung schicken und auch, wenn Ihr gar keine haben wollt, möchten wir uns bei Euch wenigstens mit einem persönlichen Brief bedanken. Deshalb bitte ich Euch, die Ihr für Eure Spenden im 1.Quartal 2006 noch keine Spendenbescheinigung oder ein Dankschreiben erhalten habt: Schickt mir doch bitte an meine E-Mail-Adresse nobo@notboxer.de einfach Euren Namen und Eure genaue Anschrift.

Zum Schluss noch eine erfreuliche Nachricht: Im Jahr 2005 haben wir für 92 in Not geratene Boxer eine neues Zuhause gefunden! Ist das nicht prima?!?!

Für heute seid herzlich gegrüßt von

Eurem NoBo

   
19.03.2006:
Hallo Ihr da draußen an den Monitoren

eine ehemalige Zuchthündinnen, die befreundete Tierschützer retteten, liegt mir am Herzen, und ich wollte Euch an ihrer Geschichte teilhaben lassen.

bulletCosima

Cosima lebte als Boxer Zuchthündin bei jedem Wind und Wetter, ob Regen ob Frost, draußen in einem Verschlag und wurde als Wurfmaschine ausgenutzt. Als sie aus dem Tierheim übernommen wurde, war sie in einem lebensbedrohlichen Zustand. Da das Geld in vielen Tierheim, nicht nur in Polen, Mangelware ist, wäre Cosima dort - wohl nur notdürftig versorgt - gestorben.

Sie war in einem sehr schlechten Allgemeinzustand, die Gebärmutter und die Milchleiste waren heftig entzündet, die Pfoten alle kaputt und wund. Zum Zeitpunkt der Übernahme war Cosima nicht in einem operationsfähigen Zustand.

Erst nachdem sie mental angekommen und gepäppelt worden war, wurde in einer mehrere Stunden langen Operation die Gebärmutter samt Milchleisten entfernt.

   

Cosima erholte sich in der häuslichen Betreuung gut und sie sollte dann eigentlich vermittelt werden. Aber im Zusammenleben mit ihr stellte man fest, dass sie wohl nicht hören konnte. Also ließ man die Ursache tierärztlich abklären. Das Ergebnis war, dass eine über einen langen Zeitraum nicht behandelte Ohrenentzündung zum Gehörverlust geführt hat. Die arme Cosima hatte also mehrere Jahre unter erbärmlichen Bedingungen Welpen für ihren so genannten "Züchter" geboren und großgezogen und war es ihm nicht einmal Wert, dass ihre schmerzenden Ohren behandelt wurden. Nachdem sie in den Augen ihres gewissenlosen "Züchters" ausgedient hatte, wurde sie im Tierheim entsorgt.

   

Nun lebt Cosima glücklich und geborgen in der Schweiz, genau im Züricher Oberland. Ihr Zuhause ist nun in den Bergen in einen schönen Haus mit Garten und mit vielen Hundefreunden. Der Kontakt zu ihrem Zuhause bestand bereits, denn einige Wochen vorher fand Sunny (ehem. Tassilo) dort sein neues Zuhause.
 
Cosimas schöner Platz im Rudel wurde frei, weil die dort lebende Boxerhündin Neska leider durch einen tragischen Unfall über die Regenbogenbrücke ging.
 
Das Hunderudel setzt sich jetzt wie folgt zusammen: Leon (ein großer Boxer-Doggen-Mix-Rüde), Charly (ein weißer, tauber Boxerrüde), Jango (ein Mix-Mix), Sunny (der gescheckte Boxerrüde) und natürlich Cosima. Mit anderen Worten: Frauchens Kuschelrudel!
 
So beschreibt Cosimas Frauchen ihr Mädchen:
 
"Unser Schätzchen Cosima (bzw. unsere Wildsau, denn sie liebt es, sich im Dreck zu suhlen und jede Menge Dreck zu machen) macht super Fortschritte, anfangs konnte sie kaum gehen und jetzt spielt sie voller Freude und hält die längeren Spaziergänge gut mit. Die Pfoten haben sich von diesen "Pilzgeschwüren" erholt, jedoch werden sie weiterhin eingerieben, damit alles wirklich ganz verheilt.
 
Sie ist unser "Sonnenschein", auch macht sie unseren "Buben" viel Freude!! Jeder will mit ihr spielen, aber am liebsten tobt sie mit Leon herum! Und wenn beide müde sind, dann quetschen sie sich zusammen in ein Bettchen... ja ja, die Beiden lieben sich! Es ist einfach wunderbar!"
 
Zu unserer großen Freude: ein HAPPY END für Cosima!
In diesem Bericht findet Ihr Einblick in die dunkle und in die helle Seite der Tierschutzarbeit. Diese beiden Seiten sind der Grund, warum wir täglich weiter machen und sie sind auch der "Lohn" für unsere Arbeit!
 
Sicher können wir nicht "jeden" Hund in Europa helfen oder gar retten, aber wo wir sehen, dass die Not groß ist und wir glauben, etwas tun zu können, sind wir dabei. Wir sind der festen Überzeugung, dass der Tierschutz mit all seinen Ebenen in Europa Staatsziel sein muss und sind bereit, daran mitzuarbeiten.
 
Euer NoBo
   
16.10.2005:    Hallo nette Zweibeiner!
Hier ist wieder Euer NoBo. Heute möchte ich Euch etwas über unsere Vermittlungsgebühr erzählen. Ihr wisst schon, das ist die Gebühr, die jemand an unseren Verein zahlen muss, wenn er einem in Not geratenen Boxer ein neues Zuhause gibt.

Glaubt mir, ich kann schon verstehen, wenn sich manche Interessenten für unsere Schützlinge darüber wundern, dass sie auch noch dafür bezahlen sollen, wenn sie von uns einen Notboxer nehmen. Auch dass einige Interessenten unsere Vermittlungsgebühr als zu hoch empfinden, ist mir durchaus verständlich. Ihr seht, Euer NoBo ist ein durch und durch verständnisvoller Hund.

Natürlich würde unser Verein gerne alle Notboxer kostenlos in liebe Hände geben, das ist doch klar. Nur leider hat so ein Tierschutzverein eine Menge Kosten, die sich nicht vermeiden lassen. Ich denke da nur an die Kosten für die tierärztliche Versorgung, die Unterbringung, das Futter und den Transport der Boxer. Und ich denke, wenn Ihr einmal unsere Kosten so im einzelnen sehen würdet, dann würden die meisten von Euch sagen "Wie schaffen die das eigentlich, alle diese Kosten zu decken?".

Nun das will ich Euch in wenigen Prozentzahlen sagen, denn dass ich hier die Höhe der einzelnen Kosten nicht nennen kann, werdet Ihr ja bestimmt verstehen.

Also, zuerst einmal kann ich Euch sagen, dass die gesamten Verwaltungskosten unseres Vereins von den Mitgliedern bezahlt werden und den Verein gar nicht belasten. Die übrigen Kosten, die ausschließlich aus der unmittelbaren Betreuung unserer Schützlinge entstanden sind, konnten im bisherigen Verlauf des Jahres 2005 nur zu 56,2% aus Vermittlungsgebühren gedeckt werden. 36,1% der Kosten haben die gerade einmal 18 Mitglieder des Vereins zusätzlich zu den Verwaltungskosten aus eigener Tasche bezahlt, und 7,7% wurden durch Spenden von dritter Seite gedeckt.

Ich wünsche mir nun von ganzem Herzen, dass die lieben Menschen, die unsere Vermittlungsgebühr für unberechtigt oder zu hoch halten, dies lesen, darüber nachdenken und ihre Ansicht zu unserem Nutzen ändern. Wer möchte, kann mir auch schreiben, Fragen stellen, meine Erläuterungen kommentieren. Ich werde ihm gerne und mit Freude antworten.

Es grüßt Euch - herzlich wie immer -

Euer NoBo

 
04.10.2005:    Hallo Ihr lieben Menschen nah und fern!

Am 3. Oktober haben wir Geburtstag gefeiert:
Wir sind zwei Jahre alt geworden und Euer NoBo war von Anfang an dabei!

Ich erinnere mich noch genau, wie Mitte September 2003 ein paar Leute zusammen saßen und überlegt haben, wie sie denn nun Kumpeln von mir, die in Not geraten waren, am wirkungsvollsten helfen konnten. Und auf einmal schwirrte da die unausgesprochene Frage durch den Raum: "Warum gründen wir eigentlich nicht unseren eigenen Tierschutzverein???" Einer der Menschen, die da diskutierten, hat die Frage dann konkret gestellt und danach gab es nur noch eins: ACTION!!! Die sieben Gründungsmitglieder waren schnell gefunden. Sie waren erfahren in der Betreuung und Vermittlung notleidender Hunde sowie in der Vereinsverwaltung und im Vereinsfinanzwesen. Es wurde ein Name gefunden, eine Satzung entworfen und am 3. Oktober unser Verein gegründet.

Wenn ich heute so darüber nachdenke, dann muß ich sagen, daß das ganz schön mutig war, so anzufangen, denn bevor wir Vermittlungsgebühren bekommen haben, entstanden erst einmal hohe Kosten für den Transport, die Unterbringung und ärztliche Versorgung der in Not geratenen Boxer. Vor allem aber waren wir als neuer Verein natürlich völlig unbekannt und mußten uns erst einmal einen akzeptablen Bekanntheitsgrad erarbeiten, um unsere Notboxer überhaupt vermitteln zu können.

Nun, wir haben es geschafft. In den beiden Jahren unserer kurzen Existenz konnten wir für 136 Notboxer ein neues Zuhause finden und die Zugriffe auf unsere Internetseite sind von 47.219 im ersten Jahr auf 125.077 im zweiten Jahr gestiegen. Und auch wenn unsere Finanzsituation - vornehm ausgedrückt - nicht selten recht angespannt ist, haben wir unsere finanziellen Verpflichtungen immer erfüllt und keine Schulden.

Darauf ist Euer NoBo ein bisschen stolz, denn wir sind ja nur ein ganz kleiner Verein mit gerade einmal zwanzig Mitgliedern und Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, die naturgemäß wesentlich niedriger sind als bei Großvereinen mit vielen Mitgliedern.

Euch allen möchte ich herzlich danken für Euer Interesse und Eure Unterstützung. Ohne Euch wären wir nicht so erfolgreich gewesen!

Nun konzentrieren wir uns auf das dritte Vereinsjahr und hoffen, dass es ähnlich erfolgreich wird, wie die beiden ersten.

Es grüßt Euch wie immer

Euer (ein wenig nach Eigenlob riechender) NoBo

 
03.10.2005:    Hallo zusammen!

Ihr habt Euch sicherlich gewundert, warum sich hier fast zwei Wochen nichts getan hat. Der Grund war aber einfach: auch die Ansprechpartnerin braucht mal Urlaub!

Während dieser Zeit wurde sie nach besten Kräften von mir vertreten - nee, nicht von mir natürlich. Die Tochter der Ansprechpartnerin hat sich der ganzen Arbeit vor Ort angenommen, kräftig von weiteren Helfern unterstützt.

Die Ansprechpartnerin (ganz stolz auf Ihre Tochter) sagt allen Helfern ein ganz besonderes Dankeschön!

Alle Veränderungen der letzten zwei Wochen werden nun nach und nach auf unseren Seiten erscheinen.

Habt einfach noch ein paar Stunden Geduld, bald ist alles wieder auf dem Laufenden.

Bis dahin verbleibt mit freundlichen Grüßen

Eurer NoBo

 
01.08.2005:    Hallo Ihr netten Menschen da draußen!

Hier ist wieder einmal Euer NoBo mit ein paar Nachrichten zu dem, was sich im und um unseren Verein herum so tut. 

Also zuerst einmal das Erfreulichste: Unser Barney hat, wie man so schön sagt, die Kurve gekriegt. Er hat überlebt, seine seelischen Wunden sind verheilt und auch die noch deutlich sichtbaren körperlichen Verletzungen heilen langsam. Der Junge hat echt Glück gehabt und wir sind alle mehr als froh, dass er jetzt nicht unter unserer Rubrik "wir gedenken" erscheint.

An dieser Stelle einen ganz ganz großen Dank an die Menschen, bei denen Barney zur Zeit untergebracht ist. Sie haben ihn nicht nur untergebracht, ihn gefüttert und ihm zu trinken gegeben, sie haben auch durch viele Streicheleinheiten eine Menge Balsam auf seine verwundete Seele gegossen. Und auch genauso großen Dank an unseren Tierarzt, dessen Kunst, der wir oft sprachlos gegenüber stehen, wieder einmal einen unserer Notboxer vor einem frühen Tod gerettet hat. Nun braucht Barney zu seinem Glück nur noch sein endgültiges Zuhause bei einer Familie, die ihn lieb hat. Vielleicht wisst Ihr ja eine???

Nun zu einem anderen Thema. Im Augenblick bearbeiten wir die Spenden im 2. Quartal 2005. Dabei haben wir - wie schon in der Vergangenheit - das Problem, dass wir die Adressen einiger Spender nicht kennen und auch nicht herausfinden können. Ihr lieben Menschen, die Ihr uns unterstützt, bitte schreibt mir Eure Adresse. Es ist ganz einfach, schickt eine E-Mail an nobo@notboxer.de und  sagt mir gleichzeitig "Spendenbescheinigung ja" bzw. "nein". Wir möchten uns bei jedem Spender bedanken, egal, ob er eine Spendenbescheinigung möchte oder nicht. Das erfordert nicht nur der Anstand, sondern wir möchten das auch, weil es für uns überhaupt nicht selbstverständlich ist, dass man uns Geld spendet. 

Also, Ihr Spender, die Ihr das hier lest, ich bitte Euch wirklich: Wenn wir uns bei Euch bis Ende August nicht bedankt haben, dann können wir Eure Adresse nicht finden. Bitte schickt mir dann eine E-Mail wie oben gesagt.

Ansonsten sind die Zeiten schwierig. Die Vermittlungsmöglichkeiten sind zur Zeit stark eingeschränkt und immer mehr von uns Hunden werden weggeworfen. Da sind selbst langjährige, hart gesottene Tierschützer manchmal der Verzweiflung nah. Ihr braucht nur einmal sehen, wie viele Notboxer wir zur Zeit zur Vermittlung auf unserer Internetseite haben. Es waren noch nie so viele. Dazu kommt natürlich die wirtschaftliche Lage, welche die Spendenbereitschaft für in Not geratene Tiere deutlich reduziert, so dass wir zur Zeit gewaltig rudern müssen, um finanziell nicht auf Grund zu laufen. 

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis. Passt auf Eure Hunde auf. In Hannover hat ein meiner Ansicht nach mit Dummheit geschlagener Mensch seine Boxerhündin am Fahrradständer vor einem Supermarkt angebunden und ist einkaufen gegangen. Als er wieder raus kam, war sein Boxer weg, schlicht und einfach geklaut. Könnt Ihr Euch vorstellen, was diesem Kollegen vielleicht angetan wird bzw. wurde?! Mir wird schlecht, wenn ich nur daran denke.

Seid wie immer herzlich gegrüßt von

Eurem NoBo

 
15.07.2005:    Hallo Ihr netten Menschen, die Ihr mich in meiner Ecke besucht!

Heute muss ich Euch etwas berichten, das mir fast das Herz zerreißt und mich mit ungeheuerer Wut erfüllt. Unser Notboxer Barney wurde uns, körperlich und seelisch schwer misshandelt, zurückgegeben. Es ist so schlimm, dass wir alle um Barneys Leben fürchten müssen. Mit aller uns zur Verfügung stehenden ärztlichen Kunst und umfassender seelischer Betreuung mittels Streicheleinheiten und beruhigenden Worten versuchen wir, sein Leben zu retten. Im Augenblick können wir nur hoffen, dass es uns gelingt.

Nun können wir uns natürlich darüber aufregen, dass in einem zivilisierten Land wie Deutschland ein Mensch, der in seiner Existenz durch zahlreiche Gesetze geschützt wird, so mit Barney umgeht. Aber was hilft Barney und uns das? Barney hat seine Misshandlung hilflos erleiden müssen - ich darf gar nicht daran denken, wie er geweint hat - und er muss seine Schmerzen ertragen. Jede Art möglicher Sanktion macht diese verabscheuungswürdige Tat nicht ungeschehen. Und uns, den Mitgliedern des Vereins, und nicht nur ihnen, wird wieder einmal bewusst, wie hilflos wir doch eigentlich in solchen Fällen sind.

Bitte denkt auch Ihr in Eurem Tagesablauf an Barney und wenn Ihr jemand wisst, der ihm ein endgültiges Zuhause geben kann, wo er wohl behütet und glücklich seine furchtbaren Erlebnisse vergessen und bis zu seinem hoffentlich noch fernen Lebensende bleiben kann, dann sagt es uns. Er hat es so verdient.

Im Hamburger Abendblatt habe ich gerade gelesen, dass es bei den in den Sommerferien ausgesetzten Tieren in diesem Jahr eine neue, traurige Entwicklung gibt. Ein Drittel der ausgesetzten Tiere ist krank und muss dringend tierärztlich versorgt werden. Sie leiden an Infektionen, Magen-Darm-Erkrankungen, Entzündungen und Geschwüren. Sie sind also nicht nur von den Menschen, denen sie vertraut haben und die sie immer lieb gehabt haben, weggeschmissen worden, sondern den Menschen war auch ihre Gesundheit egal!

Es verabschiedet sich von Euch für heute

Euer sehr trauriger NoBo

 
03.07.2005:    Hallo Ihr netten Zweibeiner!

Hier ist wieder Euer NoBo. In den vergangenen Tagen habe ich einige Zeitungen gelesen, denn schließlich bin ich genau wie Ihr am Zeitgeschehen interessiert. Da habe ich gelesen, dass in Deutschland pro Jahr mehr als 500.000 Haustiere (in Worten: fünfhunderttausend!) ausgesetzt werden. In den 506 Tierheimen, die dem deutschen Tierschutzbund angehören, wurden im letzten Jahr etwa 300.000 Tiere abgegeben.

Dann habe ich gelesen, dass die Tierheime im Jahre 2002 Spenden in Höhe von etwas mehr als 1,4 Mio. Euro erhalten haben, während diese Spenden im letzten Jahr nur noch 0,87 Mio. Euro betrugen. Das hat mich echt fertig gemacht, und ich kann nur noch hilflos und resignierend meine Pfoten heben.

Woran mag dies liegen, am Geld eigentlich nicht. Denn ich habe auch gelesen, dass die Deutschen bisher 547 Mio. Euro für die Tsunami-Opfer gespendet haben, worüber ich mich sehr gefreut habe, ehrlich.

Aber wir Tiere empfinden doch Leid und Freude wie Ihr Menschen, auch wenn das manche Wissenschaftler aus bestimmten Gründen bestreiten. Wir haben Schmerzen und fühlen uns wohl wie Ihr. Wir müssen wie Ihr Nahrung zu uns nehmen und etwas trinken und wir brauchen wie Ihr ein Dach über dem Kopf. Vor allem aber - und da möchte ich jetzt für uns Hunde sprechen, weil ich selbst einer bin - sagt Ihr immer, wie toll wir sind, und wie lieb Ihr uns habt. Da kann ich mit meinem kleinen Boxergehirn nicht verstehen, dass die Menschen für unsere Nöte so wenig Geld über haben...

Halt, nun ist aber mein Temperament mit mir durchgegangen...! Natürlich meine ich Euch nicht, die Ihr das hier lest, denn Ihr wollt uns ja helfen, sonst hättet Ihr ja unsere Internetseite nicht angeklickt. Also erhaltet mir, NoBo, Eure Sympathie, denn ich will Euch überhaupt nicht kritisieren; ganz im Gegenteil, ich bin Euch dankbar, dass Ihr Euch für die Notboxer in unserem Verein und für meine Ecke interessiert!

In einem Buch, das ich gerade gelesen habe, steht eine Anmerkung des deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer, die mir sehr gefällt:

"Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Mißtrauen schauen kann?"

Für heute grüßt Euch wie immer

Euer NoBo

 
25.06.2005:    Hallo Ihr netten Menschen!

Nach drei Wochen Ferien bin ich schnell wieder in meine Ecke gelaufen, habe alle meine E-Mails gelesen und mich bei der Ansprechpartnerin informiert, was während meiner Abwesenheit alles so los war. Da war ja ganz schön Trubel, aber wenig Jubel und Heiterkeit. Leider konnten einige in Not geratene Boxer nicht übernommen werden, weil wir einfach keinen Platz mehr hatten und leider haben sich auch zu wenig Interessenten für meine in Not geratenen Kumpel gemeldet. Hohe Kosten für medizinische Versorgung und Unterbringung haben uns auch nicht gerade erfreut, so dass wir im Augenblick etwas stürmische Zeiten durchleben. Aber wir haben auch liebe Menschen hinzugewonnen, die unsere Notboxer in Pflege nehmen, und es interessieren sich auch immer mehr Leute für unsere Arbeit. 

Nun will ich Euch noch etwas zu meinem Kumpel Robby schreiben und mich erst einmal in seinem Auftrag und seinem Namen für Eure Spenden bedanken. Er ist Euch sehr, sehr dankbar, dass Ihr ihm so helft, denn ohne Euch würde es ihm überhaupt nicht gut gehen. So schlabbert er im Geiste Euer Gesicht ab, legt seinen Kopf vertrauensvoll auf Eure Knie und sagt Euch mit seinem Blick, dass er Euch ganz toll findet. Ich habe mit ihm gesprochen und er hat mir gesagt, dass er sich da, wo er jetzt ist, wirklich wohl fühlt, weil er gut untergebracht ist und auch seine Bezugspersonen, d.h. Streicheleinheiten, hat. Da habe ich ihm gesagt, dass mich das sehr freut und dass ich hoffe, dass man nicht eines Tages feststellt, dass es auch mit dem Riechen, Sehen und Tasten bei ihm nicht so richtig läuft, weil er dann als "Hund ohne Sinne" auftreten könnte. Da hat er gemeint, dass ich meine blöden Witze lassen soll und mich freundschaftlich in die Seite geknufft. Ist schon ein prima Kerl, mein Kumpel Robby! 

Neues zu berichten gibt es von unserem "Dauerpflegling" Axel. Dem ist es in den vergangenen Tagen gar nicht gut gegangen. Stress, Stress und noch mal Stress. Sein Pflegeherrchen hatte einen schweren Unfall und sein Pflegefrauchen hat deshalb im Augenblick ganz großen Kummer. So ist Axel, um wenigstens ein Bisschen zu helfen, in eine Pflegefamilie nach Güstrow gezogen. Dort ist er wieder zur Ruhe gekommen und fühlt sich, wie er mir gestern sagte, sehr wohl. Axel und wir alle halten die Daumen, dass alles bald wieder gut wird. In den nächsten Wochen werden wir ausführlich berichten, wie es weitergegangen ist. 

Für jetzt grüßt Euch herzlich wie immer 

Euer NoBo

 
16.05.2005:    Hallo Ihr netten Menschen!

Heute bin ich sehr traurig, denn mein Kumpel Robby - Ihr findet ihn unter 'wer hilft mir?' - hat wirklich nur Pech. Er ist leider taub auf diese manchmal gar nicht schöne Welt gekommen und hat deshalb nicht verstanden, was die Menschen von ihm wollten. Den Menschen ist gar nicht in den Sinn gekommen, dass er sie nicht verstehen kann, und deshalb haben sie ihn oft angeschrieen, sogar geschlagen und einfach raus geschmissen. So landete Robby mehrmals im Tierheim, und seine Sehnsucht nach einer Familie, die ihn lieb hat und die er lieb hat, wurde nie erfüllt. Er hat jetzt zwei Jahre seines Lebens hinter sich gebracht und ist als Folge seiner körperlichen und vor allem seelischen Nöte misstrauisch geworden, was Menschen angeht. Zuviel hat er erleiden müssen. Weil er manchmal einfach Angst hat, dass man ihm wieder sehr weh tun wird, schnappt Robby dann nach den Menschen, nur um sich zu schützen und nicht, weil er bösartig ist. Deshalb beißt er auch nicht, sondern er zwackt nur kräftig, was natürlich bei einem Boxer wie ihm zu blauen Flecken führt. Was macht Ihr Menschen, wenn Euch einer Leid zufügen will? Wehrt Ihr Euch als Menschen nicht auch auf Eure Art genau so, wie Robby sich als Tier?

Der znb hatte für Robby nach intensiver Suche endlich eine Familie gefunden, aber leider hat es dann doch nicht geklappt. Robby ist nur noch verzweifelt, und ich habe einen ganz dicken Kloß im Hals, wenn ich ihn so sehe. Schließlich ist er erst zwei Jahre alt und sollte noch eine ganze Reihe schöner Jahre vor sich haben!

Der znb will und wird nun Robby keinesfalls "aufgeben". Er wird Robby helfen, egal wie. Die Ansprechpartnerin hat jetzt mit der Tiervilla Kunterbunt jemanden gefunden, der Robby mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aus seiner Verzweiflung herausholen und ihn für ein problemloses Leben in einer guten Familie bereit machen will. Das ist im Augenblick die einzige Chance, die Robby hat, alles andere hat sich zerschlagen. Das ist natürlich nicht von heute auf morgen möglich, sondern dauert lange und kostet viel Geld.

Deshalb möchte ich Euch, Ihr netten Menschen mit Euren großen Herzen für uns Hunde, fragen, ob Ihr Robby nicht mit einer Spende helfen könnt?

Er hat es so verdient!

Wäre es nicht ein schönes Gefühl, sagen zu können: "Ich habe dazu beigetragen, einem Hund, der am Ende war, eine lebenswerte Existenz zu ermöglichen"?

Für heute grüßt Euch Euer trauriger NoBo

 
01.05.2005:    Hallo Leute,

hier ist wieder Euer NoBo. Gerade habe ich in der Zeitung gelesen, dass es offenbar bei einer Tierschutzorganisation Unregelmäßigkeiten bei der Verteilung von Geld gab, welches eigentlich für uns in Not geratene Tiere bestimmt war. Ich finde das - ehrlich gesagt - sehr traurig. Wir Tiere stehen, besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, bei der Spendenbereitschaft sowieso nicht sehr weit vorn, und dann kommt da so jemand und nimmt uns einfach Geld weg. Viel schlimmer ist aber noch, dass sich jetzt viele nette Menschen, die uns Tierschutzvereinen eigentlich gern helfen wollen, zurückhalten werden, weil sie natürlich mit Recht misstrauisch geworden sind. Das trifft die Vereine, und damit uns in Not geratene Tiere, hart, denn ohne entsprechende Spenden geht nun einmal sehr wenig.

Nun kann ich Euch nicht sagen wie bei anderen Tierschutzvereinen die Mittelverwendung kontrolliert wird, aber wie es bei uns ist, das weiß ich ganz genau.

Bei uns bekommt jedes Mitglied während des gesamten Vereinsjahres auf Wunsch Auskunft über alle Ausgaben und Einnahmen, wobei wir natürlich keine Namen von Personen nennen. Damit ist es jedem Mitglied möglich, die Finanzen des Vereins ständig zu kontrollieren. Außerdem prüft ein fachkundiger Kassenprüfer - er ist Bankkaufmann mit Zusatzausbildung in Vereinsfinanzierung - monatlich jede einzelne Einnahme und Ausgabe. Unter uns gesagt: "Ich mag den Kassenprüfer, denn er bringt mir immer viele Leckerlis mit, und weil er einmal im Monat kommt, kriege ich 12mal im Jahr zusätzlich Leckerlis. Ist doch Klasse oder?" In den Mitgliederversammlungen bekommt dann jedes Mitglied noch einen schriftlichen Bericht über die Finanzen unseres Vereins im Gesamtjahr und alle Fragen werden umfassend beantwortet. Mit dieser Organisation ist bei uns also jede Unregelmäßigkeit ausgeschlossen!

Für heute grüßt Euch herzlich

Euer NoBo

   
21.04.2005:    Hallo Freunde!

Heute melde ich mich zum ersten Mal aus meiner Ecke. Nachdem ich ein Foto von mir rausrücken musste, frage ich Euch natürlich: Wie findet Ihr mich? Sehe ich nicht entschlossen aus und zu allem bereit? Schreibt mir mal, damit ich mich in Eurem Lob (hoffentlich!!!) sonnen kann. 

Nun aber zu den ernsteren Dingen des Lebens. Zuerst einmal möchte ich mich für Eure E-Mails bedanken, die ich gewissenhaft beantwortet habe. Es war sehr nett von Euch, mir einen guten Start zu wünschen. Schreibt mir auch weiterhin, oft und ausführlich, was Euch bewegt und was Ihr über unseren Verein, seine Philosophie, seine organisatorische Struktur, seine Arbeit, seine Boxer usw. wissen wollt. Auch Anregungen zu unserer Arbeit sind sehr willkommen. Macht Euch einfach den Spruch zu eigen: "Nicht verzagen, NoBo fragen!" 

Ich möchte von meiner Seite heute kurz das Thema Spenden ansprechen.

Wir möchten uns bei jedem Spender unbedingt persönlich bedanken und, wenn er möchte, ihm auch eine Spendenbescheinigung schicken. Nur erscheinen auf den Auszügen unseres Kontos die Adressen der Spender nicht, sodass wir Spendern, die wir nicht kennen, nicht einmal das selbstverständliche Danke übermitteln können. Also Ihr uns unbekannten Spender: Könnte Ihr mir nicht einfach eine kurze E-Mail schicken? Name, Adresse und Spendenbetrag genügt. 

So, liebe Freunde, das soll es für den Anfang erst einmal sein. Jetzt muss ich einmal sehen, wie sich meine Tätigkeit hier entwickelt. Spätestens in einer Woche melde ich mich wieder bei Euch. 

Euer NoBo

   
10.04.2005:    Hallo, Ihr netten Menschen!

Ich bin der Boxer NoBo und möchte der Ansprechpartnerin ein Bisschen helfen. Die hat nämlich mit der Betreuung und Vermittlung meiner in Not geratenen Gefährten soviel zu tun, dass sie froh ist, wenn man ihr ein paar Aufgaben abnimmt, die in unserem Verein sonst noch zu erledigen sind. Also habe ich ganz spontan meine linke Vorderpfote gehoben, den Kopf auf die Seite gelegt und Hilfe angeboten. Die Ansprechpartnerin hat ganz schön geguckt als ich ihr anbot, Fragen der am Verein Interessierten zu beantworten, zu Kommentaren Stellung nehmen, selbst Themen zur Diskussion zu stellen und Neuigkeiten mitzuteilen. Sie hat sich dann aber schnell gefasst und gemeint, man könnte es ja mal versuchen.

Das habe ich natürlich ausgenutzt und schnell eine eigene E-Mail-Adresse beantragt - nämlich nobo@notboxer.de - und die Umbenennung der Rubrik Neuigkeiten in NoBo's ecke vorgeschlagen.

Die Ansprechpartnerin hat gelacht und gesagt, dass ich ein Filou bin, dem man schwer etwas abschlagen kann und hat meinen Wunsch erfüllt.

So könnt Ihr mir jetzt schreiben, meine Kommentare und Neuigkeiten lesen. Gästebuch, Forum, Kommentator und Neuigkeiten-Verkünder vereinigen sich bei mir nun in einer Person oder besser einem Hund. Bitte, lasst mich nicht hängen und schreibt mir möglichst oft und klickt auch meine Ecke an. Ich werde jedem von Euch bestimmt antworten!

Euer Boxer NoBo, der Filou...

                            
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