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- 11.februar 2010:
Schunkeln ohne Scherben - so stand es heute Morgen in der Tageszeitung.
Das wäre schon toll für meine Kollegen in den Hochburgen des Karnevals, da
sich ja einige von Ihnen schnell die Pfoten aufschneiden könnten. Gut, das
ich nicht viel mit dem bunten Treiben zu tun habe, ich schaue mir das
alles vor dem Fernseher an und schlabbere dabei lieber einen leckeren
Berliner, mhhh da freu ich mich schon drauf!
Ich denke, der Winter schleicht sich langsam so aus und das ist gut.
Mensch, immer so kalte Pfoten und dieses fiese Salz - da brennen einem ja
die Zehen weg. Und beschwerlich ist es auch, bin immer froh, wenn ich
wieder nach Hause komme und mich gemütlich vor den Kamin legen, an nichts
denken und schön vor
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| mich hin schlummern
kann. Herrlich! Da fallen mir auch die besten Ideen ein und meine
Sekretärin bringt sie dann auf den Weg. Und so kommen die neuesten
Ereignisse zu Euch und Ihr könnt daran teilnehmen. Das Jahr ist noch jung
und einige meiner Kollegen habe schon ein neues Zuhause gefunden darüber
freue ich mich sehr. Manche suchen noch und hoffentlich finden sie auch bald
Anschluss. Denn jeder von uns weiß, dass es ja nichts schöneres gibt, als
ein festes, sicheres Umfeld in dem man seinen Halt und die Sicherheit hat.
Das gilt für Mensch und Tier gleichermaßen, ich denke die meisten von Euch
werden mir Recht geben.
Und hier bei
znb ist man auch ständig, bemüht schnell zu helfen, dass viele Notnasen
in Sicherheit kommen. So warten schon wieder einige Boxer in den
Startlöchern. Zwei meiner Freunde sollten eigentlich diese Woche mit dem
Auto aus Polen gebracht werden, aber leider mussten sie umkehren, da der
harte Winter die Reise unmöglich machte. Jetzt sitzen sie wieder im kalten
Tierheim und warten auf die Dinge, die da kommen. Und das ist ja nicht
alles, schnell muss dann alles umgestrickt werden, das ist oft für die
Menschen hier ein echter Spagat. Aber wie heißt es so schön, das Leben ist
kein Ponyhof...
In diesem Sinne belle ich: Schöne Karnevalszeit und immer schön an die
Notnasen denken!
Euer NoBo |

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- 17.januar 2010:
365 Tage, ein neues Jahr, immer wiederkehrender Lauf des Lebens, was
erwarten wir für dieses Jahr?
Da gibt es einiges: wenig Schmerzen für meine Kollegen, mehr Gefühl,
Verständnis und Wissen, wie man mit Geschöpfen umgeht, Menschen die sich
als Flugpaten zur Verfügung stellen, damit wir auch weiter armen Seelen
aus dem Europäischem Ausland helfen können, denn ohne Hilfe sind sie
verloren. Menschen, die meine Notkollegen bei sich aufnehmen um ihnen den
Aufenthalt im Tierheim oder einer Tierpension ersparen zu können. Sach-
und Geldspenden kommen immer gut an, jeder Cent bringt uns ein Stückchen
näher ans Ziel.
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Ja, ich weiß, alles Wünsche, aber man darf ja Wünsche äußern, irgendwann
werden sie dann auch mal war, hab ich mir sagen lassen...
Das neu Jahr 2010 hat es schon wieder in sich, obwohl es erst sehr jung ist,
aber so ist das nun mal, beim Tierschutz ist alles möglich. Es gab schon
Abschiede, und einige Turbolenzen, ein ständiges Auf und Ab, man, das kann
ja noch heiter werden.Ich habe auch noch einige Sachen, die mir unter den
Krallen brennen, die muss ich heute auch mal loswerden. Letztes Jahr hatten
die Menschen bei
znb mit vielem zu kämpfen, unter anderem mussten sie einigen
Zeitgenossen mal erklären, dass hier KEIN Hundehandel stattfindet. Ja da
staunt Ihr, was? So schnell urteilen Menschen, die sich nicht richtig
informieren, und alle Tierschützer über den berühmten Kamm scheren. Ein paar
Unklarheiten und schon steht der Stempel drüber. Aber so einfach geht das
nicht. Hier wird jedem Boxer geholfen, egal woher er stammt. Und wenn ein
Mensch seinen Hund abgibt, dann wird hier nicht lange gefackelt, der kann
sofort kommen! Und sorry, ob dieser Hund dann irgendwann mal von einem
Züchter, Privatmann oder sonst wo herkommt, egal! Viele sollten sich mal von
dem Gedanken lösen, das Tierschützer büstenhalterlose Furien sind, die 'auf
Teufel komm raus' vermitteln. Nicht alle arbeiten sauber, wenn man kein
Vertrauen hat, dann hat es sowieso keinen Zweck. Aber ein 'e.V.' sollte
schon ein Markenzeichen sein.
So, das wollte ich eigentlich schon 2009 loswerden. Ich möchte mich ganz
herzlich bei allen Menschen bedanken, die einen Kollegen von mir ein
sicheres Zuhause bieten, für das Vertrauen welches sie
znb entgegen gebracht haben und die
znb unterstützt haben, egal in welcher Form. Und die vielen guten
Geister, ohne Euch könnte das alles gar nicht passieren.
Ja, und wie das so ist im neuen Jahr, müsste ich mal ein bisschen
Kondition aufbauen, über die Feiertage habe ich auch ein wenig Trägheit
mitgenommen, aber das macht nichts, ein paar Trainingsrunden mehr und ich
bin in Topform. Außerdem lasse ich mir den kalten Wind um die Schlappohren
blasen, damit ich mein hübsches Köpfchen wieder für diese Rubrik frei habe
und ich Euch regelmäßig informieren kann.
So, jetzt schwinge ich meinen Allerwertesten in den Schnee und verbleibe
mit den besten Wünschen für das kommende Jahr, Euer NoBo! |

Berichte von NoBo aus 2009 und bis zum Jahr 2007...

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