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- 31.10.2004: unser erstes
vereinsjahr
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Am 3. Oktober 2004 haben wir unseren ersten Geburtstag
gefeiert. Für alle, die unserem Verein mit Sympathie gegenüber stehen, war es
ein schöner Tag, denn wir konnten im ersten Jahr unserer Existenz für 61
Notboxer ein neues Zuhause finden.
Darauf sind wir ein bisschen stolz, denn wir sind nur ein
kleiner Verein und auch unser Team, das sich um die Betreuung, ärztliche
Versorgung und Vermittlung der in Not geratenen Tiere kümmert, besteht nur aus
ganz wenigen Personen.
Natürlich hat auch bei uns nicht immer die Sonne
geschienen. Einige vermittelte Notboxer wurden an uns zurückgegeben. Das hat
uns weh getan, denn die Tiere verloren ein weiteres Mal ihre Bezugspersonen,
zu denen sie Vertrauen gefasst hatten. Auch haben wir den Tod einiger Notboxer
zu beklagen. Sie hätten gern noch ein wenig gelebt. In Maßen enttäuscht sind
wir darüber, dass unsere Bitte um Mithilfe bei der Betreuung unserer Notboxer
so gut wie ungehört blieb.
Aber die positiven Ereignisse überwiegen. Unsere
finanziellen Mittel reichten aus, um die Kosten für die Unterbringung,
Betreuung und Vermittlung von 61 Notboxern zu bezahlen. Außerdem konnten wir
unseren Verein als eine weitere Anlaufstelle für in Not geratene Boxer und
Boxermischlinge bekannt machen. Eine stetig wachsende Zahl von Zugriffen auf
unsere Internetseite und zunehmende telefonische Kontaktaufnahmen sind Beleg
für einen inzwischen guten Bekanntheitsgrad.
Wir möchten allen,
die uns im ersten Jahr unserer Existenz auf welche Weise auch immer
unterstützt haben, von ganzem Herzen für ihre Hilfe danken. Sie alle und das
Team haben es möglich gemacht, dass wir unsere in Not geratenen Tiere optimal
betreuen und 61 Notboxer vermitteln konnten.

- 10.06.2004: pflegefamilien
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Heute möchten wir uns in einer Angelegenheit an die Leser
dieser Seite wenden, die uns sehr am Herzen liegt:
Bitte helfen Sie uns, Pflegefamilien für unsere Schützlinge zu finden!
Unsere Unterbringungsmöglichkeiten haben ihre Grenze erreicht und wir konnten
deshalb in einigen Fällen Notboxer nicht übernehmen, was uns sehr weh tut.
Außerdem haben wir uns entschlossen, auch eine beschränkte Anzahl alte in Not
geratene Tiere zu übernehmen. Bedingt durch ihr Alter haben diese Tiere kaum
eine Chance, noch neue Familien zu finden. Insbesondere auch für diese
Notboxer suchen wir Pflegefamilien.
Nun hören wir nicht selten von Menschen, die grundsätzlich bereit sind, einen
alten Notboxer zu übernehmen, dass der Zeitpunkt, zu dem er über die
Regenbogenbrücke gehen muss, nicht mehr so weit weg ist und dass sie sich vor
dem dann so schmerzlichen Abschied fürchten. Dies ist einerseits verständlich,
aber andererseits darf man nicht vergessen, dass der Mensch dem Tier durch
seine Fürsorge noch eine gute Zeit für den Rest des Lebens verschaffen kann,
eine Zeit, die es sonst nicht gehabt hätte. Und bedürfen nicht gerade alte und
kranke Tiere ganz besonders unserer Hilfe?
Bitte melden Sie sich bei der Ansprechpartnerin,
wenn Sie uns helfen können.
Selbstverständlich übernehmen wir sämtliche Kosten für die Betreuung, so dass
der Pflegefamilie keinerlei finanzieller Aufwand entsteht. Wenn erforderlich
stellen wir auch die nötige Ausstattung wie z.B. Hundekörbe, Decken, Futter-
und Wassernäpfe zur Verfügung.

- 01.05.2004: kranke und / oder
ältere Hunde
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Wir sind gefragt worden, wie wir zu kranken und/oder
älteren in Not geratenen Hunden stehen. Diese Frage möchten wir wie folgt
beantworten:
Zuerst einmal ist es grundsätzlich so, dass wir versuchen, allen in Not
geratenen Boxern bzw. Boxermischlingen, unabhängig von Gesundheitszustand und
Alter, im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen. Natürlich ist der Umfang der
Hilfe von unseren finanziellen Möglichkeiten abhängig.
Bei kranken Tieren ist es wie bei den Menschen: Sie bedürfen besonderer Hilfe.
Wir haben für uns beschlossen, diesen Tieren durch optimale tierärztliche
Versorgung zu helfen, wo es nur geht. Diese Einstellung schlägt sich in hohen
Kosten für medizinische Versorgung nieder.
Bei älteren Tieren ist es so, dass ihre Chancen vermittelt zu werden, gering
sind. Dies bedeutet, dass wir für sie Pflegefamilien finden müssen, in denen
sie bis zum Ende ihres Lebens bleiben können. Eine andere Möglichkeit ist die
Unterbringung mit besonderer Betreuung in unserer Hundepension. Sowohl die
Unterbringung in Pflegefamilien als auch in der Hundepension bedeuten hohe
Kosten für uns. Aber auch hier helfen wir, wo wir können.
Wenn Sie Fragen an uns haben, setzen Sie sich bitte mit uns telefonisch, per
E-Mail oder brieflich in Verbindung.

- 25.03.2004:
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Wir werden immer wieder gefragt, wie wir denn unsere
Tätigkeit im einzelnen ausüben. Das erläutern wir natürlich gern.
Zuerst einmal ist zu sagen, dass wir ein sehr kleiner
Verein mit zur Zeit wenigen Mitgliedern sind. Alle Mitglieder arbeiten aktiv
mit. Nur so war es überhaupt möglich, im Jahr 2003 die notwendige
Infrastruktur aufzubauen, unser Betreuungskonzept zu realisieren und für 14
Notboxer ein neues Zuhause zu finden.
Unser Verein betreibt kein eigenes Tierheim, in dem in
Not geratene Hunde abgegeben werden. Wir holen Notboxer an verschiedenen Orten
in Deutschland mit einem speziell für den Transport von Hunden ausgerüsteten
Geländewagen ab und bringen sie in eine Hundepension in der Nähe von Bremen.
Dort bleiben sie bis zu ihrer Vermittlung. Während ihres Aufenthalts in der
Pension werden die Hunde durch Tierärzte und uns umfassend betreut. Über
unsere Internetseite und durch zahlreiche Gespräche mit möglichen
Interessenten bemühen wir uns, für unsere Schützlinge ein neues Zuhause zu
finden. Hat ein Notboxer wieder ein Zuhause gefunden, bleiben wir mit seinen
neuen Menschen in Verbindung und stehen ihnen, wenn nötig, mit Rat und Tat zur
Seite.
Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind,
zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen!

- 18.03.2004:
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Am 6. März 2004 fand unsere ordentliche
Mitgliederversammlung statt. Dort berichtete der Vorstand ausführlich über das
Vereinsjahr 2003. Hier einige Auszüge aus seinem Bericht:
Das Vereinsjahr umfasste die Zeit vom 03.10.2003 bis 31.12.2003. Für diesen
Zeitraum hatte sich der Vorstand drei Ziele gesetzt:
1. Die notwendige Infrastruktur für die Vereinstätigkeit aufzubauen.
2. Darauf aufmerksam zu machen, dass es jetzt einen weiteren Tierschutzverein
gibt, der sich um in Not geratene Boxer bzw. Boxer-Mischlinge kümmert.
3. Mit der Vermittlung von Notboxern zu beginnen.
Alle Ziele wurden erreicht. Eine für die vorübergehende Unterbringung der
Boxer geeignete Hundepension wurde gefunden, ebenso wie ein für den Transport
der Tiere ausgerüstetes Fahrzeug. Auch das für die Vereinsverwaltung
notwendige PC-System wurde installiert. Durch zahlreiche persönliche Gespräche
mit privaten Tierschützern, Tierschutzorganisationen und möglichen
Interessenten für Notboxer, durch Einrichtung einer eigenen Internetseite und
durch Zeitungsanzeigen konnte der Bekanntheitsgrad unseres Vereins ständig
erhöht werden. Für 14 Boxer bzw. Boxer-Mischlinge aus Notsituationen konnte
ein neues Zuhause gefunden werden.
Natürlich war das alles mit entsprechenden Kosten verbunden. Die
Verwaltungskosten betrugen 3,5% der Gesamtkosten, so dass unser Ziel, mit
möglichst geringen Verwaltungskosten zu arbeiten, erreicht wurde.
Die gesamten Kosten konnten vollständig durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und
Überlassungsgebühren gedeckt und eine angemessene Rückstellung für noch
ausstehende Tierarztrechnungen gebildet werden.
Damit waren zum Jahresende 2003 gute Voraussetzungen für unsere
Vereinstätigkeit im Jahr 2004 gegeben.
Bitte zögern Sie nicht, uns anzusprechen, wenn Sie an weiteren Informationen
interessiert sind!

- 05.03.2004:
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Einige Interessenten für unsere Schützlinge haben
uns gefragt, warum wir eine einheitliche Gebühr - die wir in
manchen Fällen noch reduzieren - für alle Notboxer berechnen.
Nun, da gibt es verschiedene Meinungen, nach
welchen Kriterien man diese Gebühren festsetzen kann. Wir haben für uns
entschieden, dass wir Gebühren z.B. nicht nach dem Alter der Notboxer
staffeln, sondern einheitlich berechnen. Wir haben ebenfalls für uns
festgelegt, dass wir diese Gebühr auch reduzieren, wenn die Interessenten für
den jeweiligen Notboxer ein gutes Zuhause bieten, ihnen aber die Zahlung der
Gebühr in voller Höhe schwer fällt.
Die Entscheidung, das so zu handhaben, hat sicher
dazu beigetragen, dass wir als ganz kleiner Verein seit unserer Gründung im
Oktober 2003 bis zum 15. Februar 2004 insgesamt für 23 Hunde eine neue Heimat
finden konnten.

- 27.02.2004:
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Im Leben unseres Tierschutzvereins gibt es viele
gute Tage, z.B. wenn es gelingt, die Lebensqualität unserer Schützlinge zu
steigern und ein schönes neues Zuhause für sie zu finden.
Aber es gibt auch schlechte Tage, und solche Tage
durchleben wir zurzeit. Unser Notboxer Ugly, der ein so schönes neues Heim
gefunden hatte, musste trotz verzweifelter tierärztlicher Bemühungen völlig
unerwartet sein kurzes Leben beenden. Das macht uns sehr traurig.
Wir sind auch sehr betrübt darüber, dass unser
Schützling Basco noch immer keine neuen Menschen gefunden hat. Basco ist schon
seit dem 21.12.03 in unserer Hundepension. Wir tun natürlich alles für ihn,
können ihm aber ein Zuhause nicht ersetzen. So bleibt uns nur die Hoffnung,
dass auch er bald ein neues Heim finden wird.

- 01.02.2004:
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Heute wollen wir Ihnen ein Bisschen über das
abgelaufene Vereinsjahr 2003 berichten.
Wie Sie wissen, hat eine Gruppe privater Tierschützer unseren Verein am 3.
Oktober 2003 gegründet, so dass unser erstes Vereinsjahr nur knapp drei Monate
umfasst. Zuerst ging es einmal darum, bekannt zu machen, dass es jetzt einen
weiteren Tierschutzverein gibt, der sich um Not leidende Boxer bzw.
Boxermischlinge kümmert. Das ist uns ganz gut gelungen. Die Zugriffe auf
unsere Internetseiten sind immer zahlreicher geworden und viele Telefonanrufe
beweisen, dass die Zahl der Notboxer, aber erfreulicherweise auch die der
Interessenten für unsere Schützlinge, groß ist. Unser Konzept der umfassenden
Betreuung mit dem Schwerpunkt 'Menschliche Zuwendung' ist gut aufgenommen
worden.
So konnten wir 14 Notboxern helfen und hatten noch 5 weitere in der Betreuung,
von denen inzwischen 3 ein neues Zuhause gefunden haben.
Unsere finanzielle Lage - unsere Vorstellung von Betreuung und Vermittlung ist
natürlich nicht ganz billig - hat sich 2003 so entwickelt, dass wir uns keine
übergroßen Sorgen machen müssen. In unserer Mitgliederversammlung, die
terminlich noch nicht fixiert ist, werden wir umfassend berichten.
Wenn Sie Fragen an uns haben, senden Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an.
Wir werden Ihre Fragen gern beantworten.

- 26.01.2004:
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Eine uns manchmal gestellte Frage lautet: "Warum
nehmt Ihr Hunde aus dem Ausland? Es gibt doch genug Tiere in Deutschland?"
Das ist natürlich eine sehr berechtigte Frage. Aber Gott sei Dank ist es so,
dass in Deutschland im allgemeinen eine andere Einstellung zum Tier herrscht
als in manch anderen Ländern. Das heißt im Klartext: So viele
Boxer/Boxermischlinge in Notsituationen gibt es gar nicht. Und denen, die in
Deutschland in Not geraten, wird auch meistens schnell geholfen.
Für uns steht das konkrete Leid des einzelnen Tieres im Mittelpunkt unserer
Hilfe, egal, wo es herkommt. Und jeder weiß, dass es eine Reihe von Ländern
gibt, wo das Verhältnis zum Tier, zurückhaltend ausgedrückt, ganz anders ist
als hier in Deutschland. Da wir uns als Europäer verstehen, arbeiten wir mit
ausgewählten seriösen ausländischen Tierschutzorganisationen in Europa
zusammen, von denen wir Boxer bzw. Boxermischlinge übernehmen und in
Deutschland vermitteln. Alle Hunde, die wir in Deutschland von diesen
Organisationen übernehmen, sind im Ausland von Tierärzten untersucht und
geimpft worden. Über den Gesundheitszustand und auch die Eigenschaften des
jeweiligen Notboxers werden wir eingehend informiert. In Deutschland lassen
wir dann eine zweite tierärztliche Kontrolle vornehmen, so dass jeder
Interessent für einen Notboxer sicher sein kann, dass dieser gesund ist bzw.
er erfährt, welche gesundheitlichen Probleme das jeweilige Tier hat.
Und noch eins ist wichtig: Mit jedem Notboxer, der hier in Deutschland eine
neue Heimat findet, wird bei der Tierschutzorganisation im Ausland ein Platz
für ein anderes Tier frei. Im Grunde genommen helfen Sie damit zwei Tieren!
Wenn Sie Fragen an uns haben, senden Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an.
Wir werden Ihre Fragen gern beantworten.

- 22.01.2004:
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In den letzten Wochen werden wir immer häufiger
gefragt: "Wenn wir einen Hund von Ihnen nehmen, verlangen Sie dann auch - wie
einige andere Tierschutzvereine - dass wir ein Haus und einen Garten haben?"
Oder: "Dürfen die Mitglieder der Familie bzw. Einzelpersonen, denen Sie einen
Hund geben, eine bestimmte Altersgrenze nicht unter- bzw. überschreiten?"
Beide Fragen können wir mit einem entschiedenen "Nein" beantworten. Für uns
ist entscheidend, dass die Familie bzw. Einzelperson sich um ihren neuen
Schützling kümmert, sich mit ihm beschäftigt, ihn als Familienmitglied
aufnimmt. Ob das in einer Wohnung oder einem Haus mit oder ohne Garten
geschieht, ist für uns ohne Bedeutung. Auch das Alter der Personen im neuen
Zuhause spielt für uns keine Rolle. Entscheidend ist, dass das neue
Familienmitglied fühlt, dass seine "neuen" Menschen es gern haben. Natürlich
müssen die Grundbedürfnisse wie angemessene Unterbringung, Ernährung und
tierärztliche Versorgung erfüllt sein. Aber ist das nicht selbstverständlich
für jemanden, der seinen Hund lieb hat?
Wenn Sie Fragen an uns haben, schicken Sie eine E-Mail an uns oder rufen Sie
uns an. Wir werden Ihnen gern antworten.

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